Zutaten – Mengenangaben für 1 Flasche mit 750ml Rotwein:
• Eine 750ml Flasche BORDEAUX oder MERLOT, oder ein beliebiger dunkler roter Cuveé (eine Mischung aus mehreren (roten) Rebsorten, ein Verschnitt) aus der Gegend von Bordeaux in Westfrankreich – jedenfalls von Weinreben gewachsen in Frankreich und deren Weintrauben verarbeitet in Frankreich,
• 1/4 Liter Mineralwasser still (OHNE_Kohlensäure) und möglichst neutral-schmeckend – bevorzugt: aus Frankreich, und
• 1/4 Liter kaltes frisches_Leitungswasser –
• plus einem geruchsfreien und geschmacksneutralen Tee-Kochtopf (Küchen-Werkzeug für Tee),
• 1/2 Muskatnuss ganz – zu achten ist darauf, dass Muskatnüsse NICHT alle ganz gleich aussehen können durch das Wachsen in der Natur; und man sollte prüfen ob man ein aus pulverisierten und chemisch aromatisierten Materialien zusammengepresstes Verkaufsprodukt, welches als ‘Muskatnüsse im Ganzen’ in die Kunden betrügender und gesetzlich hintergehender Weise deklariert ist, erstanden hat oder echte gewachsene Muskatnüsse – verwenden kann man auch die aus gemischten Pulvern zusammengeklebten, die gleiche Wirkung haben diese jedoch NICHT: von echten_gewachsenen_Muskatnüssen genügt ein gutes Stäubchen (!) pro Henkeltasse / pro Portion für 1 Person,
• plus einer Muskatreibe (Küchen-Werkzeug aus rostfreiem Metall),
• 3/4 einer Ceylon-Zimtstange im Ganzen – hier gilt das gleiche Achthaben wie bei Muskatnüssen,
• mindestens 4 Gewürznelken (getrocknet) im Ganzen (bestehend aus Nelkenschaft, Nelkenkopf mit runder Nelkenknospe) – hier gilt das gleiche Achthaben wie bei Muskatnüssen,
• 1/3 von einer langen Vanilleschote (ca. 12 cm Gesamtlänge) inkl. dem Vanillemark – bevorzugt: aus einer französischen Kolonie.
Eine etwas nasige unerwünschte Geruchsnote in einer Weinsorte (korkig, oder nach Keller, oder miefig) kann man mit der Zugabe einer echten Vanilleschote ganz ausgleichen.
Bei Verwendung eines sehr guten frischen Weins ohne unerwünschten Nebengeruch kann man auf die Vanille auch ganz verzichten.
• Schale von 1/2 frischen reifen duftenden Zitrone – bevorzugt: aus Südfrankreich,
• maximal 4 frische Lorbeerblätter (im Supermarkt meist nur ‘getrocknet’ erhältlich) – bevorzugt: aus Frankreich,
• maximal 4 frische ganze Wacholderbeeren (im Supermarkt meist nur ‘getrocknet’ erhältlich) – bevorzugt: aus Frankreich,
• ca. 150g (15dag) Brauner-Rohrzucker – bevorzugt: aus einer französischen Kolonie;
• und ein hitzefestes geruchs- und geschmacksneutrales Metallsieb für heißen_Tee (rostfreies Küchen-Werkzeug).
Eventuell zur Variation des Rezeptes – als Alternative oder zusätzlich:
• Schale eine 1/2 frischen duftenden Orange – bevorzugt: aus Südfrankreich
• 1 bis 4 ganze Pimentkörner (Jamaikapfeffer, Nelkenpfeffer, Engl.: Allspice) – Menge je nach Weinsortengeschmack abstimmen
Um einen exzellenten Glühwein zu kochen benötigt man KEINEN teuren Wein, man kann ganz dagegen den preiswertesten Wein verwenden. – Preiswert ist ein Wein jedoch nur, der ausschließlich aus gewachsenen Weintrauben hergestellt worden ist und nicht synthetisch durch Beigaben; ein Verkaufsprodukt, welches per Etikett als ‘Wein’ dargestellt wird, aber Fabriksprozesse in synthetischer Erzeugung durchlaufen hat und nicht ganz aus Weintrauben erzeugt worden ist, ist NICHT wert auch nur 1 Euro dafür auszugeben.
Ich bevorzuge aus einer 750ml Flasche Merlot (einem Roten Cuveé) ‘Französischen Glühwein’ nach Rezept zuzubereiten:
1/4 Liter Stilles-Mineralwasser (OHNE_Kohlensäure) in einem geruchsfreien Topf (Teetopf) vermischt mit 1/4 Liter neutralem Leitungswasser (Man kann die Wassermenge vergrößern auf 1/3l Mineralwasser-OHNE-Kohlensäure + 1/3l Leitungswasser) und mit reichlich geriebener Muskatnuss, frischer Zitronenschale im Ganzen von 1/2 Zitrone, 4 ganzen Nelken, 4 getrockneten Lorbeerblättern, 4 Wacholderbeeren getrocknet, 3/4 Zimt-Stange, und reichlich Braunem-Rohrzucker (mindestens 150g für 1 Liter Glühwein), und 1/3 Vanilleschote aufgeschnitten (Vanille-Mark heraus schaben und in das Wasser geben und auch die aufgeschnittene 1/3 Schote im Wasser mitkochen) eine Gewürz-Essenz in ca. 12 bis 30 Minuten zugedeckt kochen (und auf die halbe Wassermenge – das ist dann 1/4 Liter – herunter kochen) und dann erst die 750ml Rotwein (Merlot) Weinmenge dazu schütten und mit einem Deckel gut abgedeckt ZIEHEN lassen – mindestens 20 Minuten bei 70°Celsius:
Die Wein-Gewürzessenzmischung darf NICHT aufkochen und NICHT köcheln. –
Sollte die Kochplatte nicht gut justierbar sein:
die Wein-Gewürzessenzmischung gut abgedeckt gegen Gerüche in einem sauberen (geruchsneutralen) Backrohr ziehen lassen bei 70°C (ab 78°C verdampft Alkohol, was vermieden werden soll, sonst erhält man einen – alkoholfreien – ‘Würztrunk’); und mittels einem geruchsneutralen Sieb (Metallsieb für Tee) in sehr gut vorgewärmten hitzefesten Henkelschalen servieren. –
Älter als vier Stunden bis zum Servieren sollte ein ‘Französischer Glühwein’ keinesfalls sein.
Sollte dem Französischen Glühwein etwas zum Elysium-Geschmack fehlen, dann: einfach Nachzuckern nach persönlichem Bedarf (Glühwein ist eine heiße_Nascherei).
Wer Glühwein gerne herb trinkt, dem reichen wahrscheinlich 2 Teelöffel Zucker pro Tasse, so richtig lecker schmeckt heißer Glühwein mit 5 bis 6 Teelöffel Zucker pro Henkelschale.
Alten beziehungsweise nur mehr lauwarmen Glühwein:
kann man mit frisch gepresstem Zitronensaft aufpeppen und sogar sehr verbessern (und dazu Nachzuckern – am besten mit Stevia-Smoothie!). –
Und zusätzlich eine reife duftende Orange frisch hineinpressen ergibt beinahe schon einen Französischen Punsch.
Glühwein immer frisch kochend zubereiten – im Einpersonenhaushalt / im Single-Leben reichen 1 Flasche mit 750ml Rotwein – aufgeteilt auf mindestens drei (3) Genuss-Tage – für drei (3) mal Glühwein frisch zubereitet.
Anstelle von Rohrzucker könnte man als Alternative (zur Diabetes-Vermeidung)
– allerdings erst NACH dem gesamten Koch- und Zubereitungsvorgang des Glühweines –
in die einzelnen Trinktassen löffelweise direkt beim Servieren einrühren:
a) Apfeldicksaft könnte sehr gut in den Französischen Glühwein aus Merlot von Marcel Martin passen.
b) Ahornsirup Grad C hat jedoch stärkeren Eigengeschmack und ist oft verfälscht im Handel; oder/und
c) Kleehonig oder Ahornhonig pro Trinktasse 1 Teelöffel einer lichten milden Honigsorte passt sicher gut – mehr Menge belastet jedoch die Bauchspeicheldrüse, und Honig ist im Handel oftmals verfälscht..
d) Dattelsirup oder/und e) Agavendicksaft würden beide sehr gut schmecken anstelle von Rohrzucker oder Rübenzucker, jedoch sind beide sehr kostenintensiv und als wirklich echte_unverfälschte_Produkte sind beide nur schwer im Handel erhältlich.
f) Stevia als frische Pflanze kann man versuchen entweder mitzukochen oder aber viel besser als ‘Stevia-Frischpflanze zu einem Smoothie püriert‘ in den trinkfertigen Glühwein löffelweise hineinzurühren – auch diese Süßungsvariation ist kostenintensiv – außerdem zerstört der heiße_Glühwein alle Vitalstoffe der Stevia-Pflanze.
Nachfolgende Varianten für das Süßen sind weniger bis nicht empfehlenswert:
g) Von Birkenzucker (Xylit) oder/und von h) Erythrit dürfen viele Erwachsene allerhöchstens 1 Teelöffel zu sich nehmen: Kleinen Kindern gibt man weder Xylit (Birkenzucker) noch Erythrit (Erylite, Erythritol) – denn sogar manche Erwachsenen bekommen von Birkenzucker (Xylit) oder/und von Erythrit sofort Durchfall oder/und Koliken.
i) Mit dem Süßen mit Reissirup oder/und
j) mit Kokosblütenzucker könnte man experimentieren.
k) Frische Datteln mit etwas Glühwein zum Smoothie pürieren könnte man sofort genießen – wen dies nicht bläht; oder getrocknete Datteln püriert in den Glühwein rührend aufkochen – müsste man ziehen lassen.
l) Eine frische Feige pro Trinkschale mit etwas Glühwein zum Smoothie pürieren könnte gut schmecken – wen dies nicht bläht; eine – ‘unbehandelte’ – getrocknete Feige im Glühwein mit Gewürzessenz weich kochen und dann darin pürieren – muss man ziehen lassen.
m) 1 frischen süßen_Apfel auf 750ml Rotwein in selbst zubereiteter Gewürzessenz mitkochen schmeckt am besten und macht den Glühwein beinahe zum Apfelpunsch – oder 1 frischen süßen_Apfel zum Smoothie pürieren und in den lauwarmen Glühwein hineinrühren schmeckt hervorragend auch im Merlot – wen dies nicht bläht.
Wer erhöhten Blutzucker – aus vorhandenen gesundheitlichen Gründen bewusst – vermeiden will, muss mit der Zeit wahrscheinlich damit aufhören, sich das Leben und sich das Genießen ‘versüßen’ zu wollen und trainiert sich am besten in guter Haltung ‘zur Bitterkeit’ und deren Aufweck-Faktor:
bitterer Geschmack macht Mu(n)t(er).
Man kann nach guten_bitteren Geschmacksnoten unter den Zutaten und Gewürzen forschen. – Gut gewöhnen kann man sich ebenso an den sauren Geschmack einer frischen Zitrone.
Wer ungesüßt genießen muss oder besser – will:
Gönnt sich 1/8 sehr guten trockenen Rotwein pur mit ca. 17°-18° Celsius im Stielglas serviert und daneben dazu serviert eine Schale mit heißem Schwarztee oder eine Schale mit heißer selbstgekochter Gewürzessenz aus stillem Mineralwasser und Glühwein-Gewürzen (mit 1 Tropfen geschmacksneutralem Bio-Öl verfeinert) oder auch als Variante ‘Schwarztee vermischt mit selbst gekochter Gewürzessenz (OHNE_Zucker)’, die zur Teesorte gut passt, und daneben dazu serviert frische ‘chemisch unbehandelte’ Bio-Zitronenscheiben zum Aussaugen (Primäre_Pflanzeninhaltsstoffe) und Aufessen (Sekundäre_Pflanzeninhaltsstoffe).
Glühwein sollte HEISS getrunken werden und wird am gekonntesten mit der Temperatur von 75°C in sehr gut gewärmte Henkelschalen eingeschenkt! – Vorgewärmte_Doppelwandige-Thermoschalen sind hierfür eine gute Idee.
JML – Sa. 7. Jän. 2023